Alpaka Dünger erfreut sich zurecht immer größerer Beliebtheit

Alpaka Dünger wird bei Hobbygärtnern und auch Profis immer beliebter. Denn Alpakas sind nicht nur flauschige Wolllieferanten, auch ihr Kot hat Eigenschaften, die viele andere organische Dünger nicht mit bringen. In diesem Beitrag lernst du, was den Dünger so besonders macht, für welche Pflanzen er geeignet ist und wie man ihn richtig anwendet um seine Pflanzen optimal zu unterstützen.

Was macht Alpaka Dünger so besonders?

  • Die Verdauung: Die Besonderheiten von Alpaka Dünger fangen schon bei der Verdauung der Alpakas selbst an. Alpakas sind an nährstoffarme Nahrung angepasst. Ihre Verdauung ist deshalb sehr effizient. Dies führt dazu, dass der Kot von Alpakas kaum bis keine Unkraut Samen enthält.  
  • Die Ausgewogenheit: Die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) sind in Alpaka Dünger, im Vergleich zu anderen Naturdüngern, in sehr ausgewogenem Verhältnis enthalten. Dünger aus Pferde- oder Kuhmist enthält zum Beispiel einen hohen Anteil an Kalium. Bei Guano kann der Phosphat oder Stickstoff Anteil stark überwiegen. Will man also seinen Pflanzen ein ausgewogenes Verhältnis der wichtigsten Nährstoffe bieten, ist man mit Alpaka Dünger gut beraten und spart sich so aufwändiges Mischen unterschiedlicher Dünger!
  • Keine Kompostierung notwendig: Mist ist nicht automatisch auch guter Dünger für Pflanzen! Viele Mist Arten sind scharf und verbrennen die Pflanzen, wenn man ihn nicht richtig verwendet. Bei Alpaka Dünger ist das nicht der Fall. Der Kot der Alpakas muss vor der Verwendung als Dünger nicht kompostiert werden. Er ist nicht scharf und verbrennt deshalb auch die gedüngten Pflanzen nicht.
  • Geruchsarm: Alpaka Dünger hat im getrockneten Zustand kaum Geruch und ist bei weitem nicht vergleichbar mit dem unangenehmen Duft, den man sich durch die Verwendung von Pferde- Kuh- oder Hühnermist in den Garten holt.

Welche Arten von Alpaka Dünger bekommt man zu kaufen?

Getrockneter und gemahlener Dünger ist für uns eindeutig die beste Variante. Deshalb bieten wir ALPAKA KACKA auch nur in dieser Form an.

alpaka kacka gemahlen

Nicht alle Alpaka Dünger sind gleich. Die Unterschiede fangen bereits bei den Aufbereitungsarten an:

  • Frischer Mist: Diese Variante ist die am einfachsten zu produzierende. Der Mist wird gesammelt und direkt verwendet. Im Optimalfall wurde der Mist jedoch vorsortiert, sodass möglichst wenige Fremdstoffe wie Heu oder Steinchen dabei sind. Diese Variante kann man durchaus im Gemüsebeet verwenden. Frischer Alpaka Mist bringt allerdings einen intensiven Geruch mit sich. Wenn du diesen nicht haben willst, dann greifst du besser zu getrockneten Varianten. Die Kügelchen, aus denen der Alpaka Mist besteht, lösen sich außerdem nur langsam auf, deshalb findet man häufig auch noch in der Folgesaison ganze Kügelchen in der Erde.
  • Getrockneter Mist: Bei dieser Variante wird der frische Alpaka Mist getrocknet. Die trockenen Kügelchen können genau so wie der frische Mist verwendet werden. Sie bringen kaum unangenehme Gerüche mit sich und geben die Nährstoffe langsam ab. Wie auch beim frischen Mist, lösen sich die Kügelchen nur langsam auf. Bei den getrockneten Kügelchen dauert es sogar noch wesentlich länger, bis diese sich komplett zersetzt haben. Auch hier gilt also: der Dünger funktioniert in dieser Form, gibt die Nährstoffe langsam ab, ist aber z.B. in Balkonkästen nicht so schön anzuschauen.
  • Getrockneter und gemahlener Mist: Dies ist für uns die optimale Variante. Der Alpaka Mist wird getrocknet und anschließend gemahlen. Die Kügelchen werden dabei aufgebrochen und es entsteht ein grob pulverartiger Dünger. Diese Variante hat gegenüber den oberen beiden große Vorteile. Die Nährstoffe werden schneller abgegeben, da die Kügelchen nicht erst aufgelöst werden müssen. Der Dünger ist, sobald er eingearbeitet wurde, nicht mehr von der Erde zu unterscheiden. Deshalb entsteht in Balkonkästen oder auch Blumentöpfen kein unschönes Bild, wie bei den ganzen Kügelchen. Der Dünger ist in dieser Form außerdem am einfachsten zu dosieren. Mit einem Löffel kann genau die gewünschte Menge Dünger ausgebracht werden.

Darauf solltest du beim Kauf von Alpaka Dünger unbedingt achten!

Nicht alle Alpaka Dünger sind gleich.  Neben den unterschiedlichen Verarbeitungsarten, die wir oben aufgezählt haben, finden sich zum Teil auch unterschiedliche Inhaltsstoffe im Alpaka Dünger.

  • Reiner Alpaka Mist: Das ist die reinste Variante von Alpaka Dünger und nebenbei bemerkt, auch die, die wir bevorzugen. Der Alpaka Mist wird hier im Optimalfall von möglichst viel Heu und anderen Fremdstoffen befreit und so weiter verarbeitet. Ob und wieviele Zusatzstoffe (wie zum Beispiel Wasserspeicher) man zumischt, ist dem Verwender hier komplett selbst überlassen.
  • Alpaka Mist mit Alpaka Faser: Manche Hersteller mischen ihrem Alpaka Dünger Faser bei, die als Wasserspeicher dient. Das ist zwar praktisch wenn man einen zusätzlichen Wasserspeicher in die Erde mit einbringen möchte, ein zusätzlicher Wasserspeicher ist jedoch nicht immer notwendig oder kann sogar problematisch werden.
  • Alpaka Faser (oft als Pellets): Auch diese Variante haben wir bereits gesehen. Hier wird hauptsächlich Alpaka Faser verwendet und häufig in Form von Pellets vertrieben. Mit dieser Variante haben wir keinerlei Erfahrung, jedoch stellt sich uns die Frage ob bei dieser Variante noch die Düngung oder doch schon die reine Wasserspeicherung als Zweck überwiegt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass wir Fans der ersten “reinen” Variante sind. Hier bleibt die Kontrolle darüber, was man seiner Pflanze nun wirklich alles zuführt komplett beim Anwender. Deshalb haben wir uns auch bei ALPAKA KACKA dafür entschieden, möglichst reinen Mist zu unserem hochwertigen Dünger zu verarbeiten.

Warum gerade ALPAKA KACKA?

Bei unserem eigenen Dünger Produkt, ALPAKA KACKA, achten wir auf höchste Qualität. Der Alpaka Dung wird von uns beim einsammeln bereits sortiert, anschließend getrocknet und zerkleinert.
Mit unseren 1kg und 0,5kg Packungen bieten wir optimale Mengen für Hobbygärtner an, die ihren Pflanzen z.B. im Hochbeet etwas gutes tun wollen.
Für professionelle Landschaftsgärtner und Gärtnereien bieten wir auch größere Gebinde mit bis zu ca 40kg Fassungsvermögen an.

Sichtbare Erfolge mit ALPAKA KACKA

Ein professioneller Landschaftsgärtner hat ALPAKA KACKA für uns getestet. Die Ergebnisse überzeugen uns.

Getestet wurde in zwei nebeneinander stehenden Hochbeeten in denen die selben Pflanzen angebaut wurden. Ein Hochbeet blieb ungedüngt, das andere wurde mit ALPAKA KACKA gedüngt. 

Ungedüngter Kopfsalat

Dieses Salatpflänzchen wurde nach dem Einpflanzen ins Hochbeet nicht gedüngt. Es wurde zur selben Zeit wie die gedüngte Pflanze eingepflanzt.

Gedüngter Kopfsalat

Dieser Salat wurde nach dem Einpflanzen mit etwas ALPAKA KACKA gedüngt. Der Unterschied zur ungedüngten Variante ist deutlich am Durchmesser des Salatkopfes zu erkennen!Die Pflanzen wurden zur selben Zeit in Hochbeeten gepflanzt die direkt nebeneinander stehen um die Bedingungen möglichst gleich zu halten.

Wie wird Alpaka Dünger richtig angewendet?

Wir empfehlen eine Menge von 100g – 200g Alpaka Dünger pro m² zu verwenden. Es kommt aber natürlich ganz auf die Pflanzen an, die man düngt. Denn jede Pflanze hat einen anderen Bedarf an Nährstoffen, die sie aus dem Boden ziehen muss um sich gut entwickeln zu können.

Wichtig ist, dass man z.B. in einem Hochbeet nicht die komplette Erde düngen muss. Es genügt, direkt rund um die Pflanzen jeweils eine geringe Menge zu verteilen. So haben wir z.B. beim Salat 2 – 3 Esslöffel Dünger rund um jedes Salatpflänzchen verteilt und in die Erde eingearbeitet.
Man sollte auch beachten, dass es bei einigen Pflanzen mit einer einzigen Düngung nicht getan ist. Bei Tomaten zum Beispiel, darf ruhig alle  4 – 5 Wochen nachgedüngt werden, damit die Pflanze durchgehend gut versorgt ist.

Alpaka Dünger in Topfpflanzen, geht das?

Ja klar geht das, aber man muss hierbei ein paar Dinge beachten. 
Alpaka Dünger gehört zu den organischen Düngern. Das heißt, dass die Nährstoffe in der organischen Substanz stecken und diese erst von Mikroorganismen verarbeitet werden muss um die Nährstoffe für die Pflanze verfügbar zu machen. Das ist auch gut so, denn diese Mikroorganismen zu füttern, bedeutet auch für ein gutes Bodenleben in der eigenen Erde zu sorgen.

In Topfpflanzen, speziell bei Erde die länger nicht gewechselt wurde herrscht aber oft nicht so ein reges Bodenleben, weshalb der Dünger auch nicht so schnell aufgearbeitet werden kann.
Hat man in diesem Fall zu wenig Luftzirkulation, Dauerfeuchte, oder streut den Dünger nur oben auf harte Erde auf, kann sich plötzlich ein unbeliebter Artgenosse im Topf wiederfinden.

Vorweg sei gesagt, dass Pilzsporen in so gut wie jeder Erde und auch der Umgebungsluft ein ständiger Begleiter sind. Wenn man organischen Dünger verwendet und die Mikroorganismen zur Verarbeitung der organischen Substanz fehlen, fängt Schimmel an sich um diese Angelegenheit zu kümmern.
Das heißt im Prinzip, dass man die Pilzsporen füttert, die ohnehin schon in der Erde waren. Diese werden nicht erst durch organischen Dünger in die Erde eingebracht! Für die Pflanzen ist das normalerweise überhaupt kein Problem. Im Innenbereich möchte man Schimmel aber unter anderem aus gesundheitlichen Gründen definitiv vermeiden.

Deshalb sollte man bei der Anwendung von organischen Düngern in Topfpflanzen unbedingt darauf achten, dass die Erde locker ist! Den Dünger dann knapp unter die Oberfläche einarbeiten, z.B. mit einer Gabel.
Die Töpfe dürfen keine Dauerfeuchte entwickeln können. Deshalb unbedingt auf einen sinnvollen Gießrhythmus und eine ordentliche Drainage am Boden des Topfes achten.

Vorbeugend kann man 1 – 2 cm dick Sand oder anderes anorganisches Material wie z.B. feinen Kies als oberste Schicht im Topf einbringen. Dadurch verringert man die Chance, dass Schimmel, wenn er sich denn überhaupt bildet, an die Oberfläche dringt.

Sollte es dennoch mal zur Schimmelbildung kommen, kann man versuchen die oberste Schicht der Erde, die mit sichtbaren Schimmelsporen befallen ist, abzukratzen und zu entsorgen.
Wird man dem Problem jedoch nicht Herr, ist es für Innenräume am besten, die Pflanze umzutopfen und eine neue Erde zu verwenden.